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18.11.2017 - 1:34

Übung des "Verletzten-Dekontamintionsplatz 50" Oberbergischer Kreis

Am Samstag den 09.04.2011 trafen sich auf dem Gelände des Gerätehauses Marienheide unter der Leitung von Zugführer Rainer Wedding die Kräfte des "Verletzten-Dekontaminationsplatz 50 NRW" Oberbergischer Kreis. Dieser "V-Dekon 50 NRW" setzt sich aus verschiedenen Komponenten aus unterschiedlichen Einheiten der Feuerwehr im Oberbergischen Kreis zusammen. Dieser Platz ist in der Lage bei einer Schadenlage mit sogenannten "CBRN-Stoffen" (Chemisch, Biologisch, Radioaktiv, Nuklear) bis zu 50 verletzte Personen, die mit dem Stoff in Berührung gekommen sind, zu reinigen (dekontaminieren). Hierfür steht unter anderem ein Abrollbehälter für liegende Patienten und Duschzelte für gehfähige Patienten bereit. Das Personal dieses "V-Dekon"-Platzes muss sich hierbei mit sogenannten Überdruck-Schutzanzügen vor den Stoffen schützen.

Die Feuerwehr Wipperfürth stellt hier zusammen mit der Löschgruppe Heischeid der Feuerwehr Reichshof den Bereich für die gehfähigen Patienten. Die Wipperfürther Komponente setzt sich aus Kameraden der Löschgruppen Thier und Dohrgaul sowie dem Löschzug Wipperfürth zusammen, die mit einem undefinedTanklöschfahrzeug oderundefined Löschgruppenfahrzeug, dem undefinedEinsatzleitwagen und dem undefinedDekontaminationsfahrzeug-Personen ausrücken.

Da der Oberbergische Kreis teil eines Pilotprojektes war, wurde das Konzept an diesem Tag Führungskräften der umliegenden Kreise vorgestellt. Zukünftig wird jeder Kreis und jede kreisfreie Stadt mit einem solchen "V-Dekon 50 NRW" ausgestattet. Im Rahmen der Übung wurden insgesamt 8 "verletzte" Personen, davon 6 ligende und 2 gehfähige, entkleidet, dekontaminiert und neu eingekleidet.

 

Bilder Feuerwehr Wipperfürth