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21.11.2017 - 18:11

Florianstag 1999

1. Florianstag des Löschzuges Wipperfürth am 21.08.1999

An diesem Tag lagen 18 Monate der Vorbereitung und Planung für diesen 1. Florianstag des Löschzuges Wipperfürth hinter den Kameraden. Was den Bürgern von Wipperfürth und darüber hinaus geboten wurde, ist fast als einmalig zu beschreiben. Hier konnte jeder live dabei sein, wenn die Feuerwehr Einsatzsituationen, wie sie sie täglich vorfindet, vorstellte.

Ob eingeklemmte Person nach Verkehrsunfall oder Spraydosen-Zerknall oder ÖL auf Gewässern oder ein implodierter Fernseher, all diese Übungseinlagen konnten bestaunt werden. Aber auch die Jugendfeuerwehr zeigte mit einem Löschangriff ihr können. Sie unterstütze die Kameraden, die zeigten wie man anno dazumal Brände löschte.

Die Hämmeraner Kameraden waren in historischen Uniformen und mit ihrer voll funktionsfähigen alten Handdruckspritze ins Einsatzgeschehen gerufen worden. Eine Fahrzeugausstellung war ein weiterer Schwerpunkt dieses Nachmittags. Modernste Löschfahrzeuge und modernste Hubrettungsfahrzeuge waren auf den Ohler Wiesen aufgefahren und wurden von den Feuerwehrleuten den interessierten Leuten und Bewunderern vorgeführt. Im Mittelpunkt stand sicherlich der moderne Hubsteiger. Am Hubsteiger musste man sich in Geduld fassen, wenn man die Gelegenheit nutzen wollte, um im Korb mit nach oben zu fahren, um Wipperfürth und das bunte Treiben auf den Ohler Wiesen von oben zu bestaunen. Nicht nur Feuerwehrtechnik wurde gezeigt, auch der Rettungsdienst, der eng verflochten ist mit der Feuerwehr war ebenfalls vertreten. Hier konnte besonders der SAR-Rettungshubschrauber der Bundeswehr, der auf den Ohler Wiesen gelandet war, bestaunt werden.

Die Berufsfeuerwehr Köln stellte ihre Taucher vor.

Die Flughafenfeuerwehr Köln/Bonn war mit einer modernen Übungslöschanlage präsent und zeigte unter anderen, wie mit Hochdrucktechnik Brände gelöscht werden können.

Unter Federführung unseres Kameraden Lorenz Gehle stand der Bereich vorbeugender Brandschutz. Hier informierten die Kameraden, wie man Brände verhüten kann und welche Gefahren von Bränden in Wohnungen ausgehen.

Ein Kinderzirkus fand bei den Kindern einen großen Anklang.

Für das leibliche Wohl war selbstverständlich bestens gesorgt.

Musikalisch wurde dieser Nachmittag umrahmt von der Big-Band des E.v.B.-Gymnasiums.

Dieser Nachmittag zeigte einmal mehr, welche Verbundenheit die Wipperfürthter Bürger mit ihrer Feuerwehr haben. Denn ganz Wipperfürth so konnte man meinen, war auf den Beinen, um bei ihrer Feuerwehr und ihrem Fest dabei zu sein. Bei aller Begeisterung und bei aller Freude über dieses wunderbare Fest denken die Kameraden des Löschzuges Wipperfürth aber nicht nur an sich selbst, sondern sie denken auch an die Bevölkerung in der Türkei, die durch das Erdbeben alles verloren haben. Spontan wird an diesem Nachmittag entschieden, dass die Tauchergruppe der BF Köln nach Münzen taucht, die die Besucher in das Tauchbecken werfen. Dieser Geldbetrag, sowie der aus dem Erlös der Hubsteigerfahrten soll für die Erdbebenopfer gespendet werden. Siegfried Förster und seine Mannen können nach dem Fest dem türkisch-islamischen Kulturverein in Wipperfürth einen Betrag von 1.000 DM übergeben.

Nachdem der Nachmittag ganz im Zeichen der Feuerwehr stand, ging es ohne Verschnaufpause bei wunderschönem Wetter weiter in das Abendprogramm. Für 22.30 Uhr war ein Höhefeuerwerk unter dem Motto „Wupper in Flammen“ angekündigt worden. Bis das dieses Feuerwerk abgebrannt wurde, unterhielt die unzählbaren Zuschauer die Band „Harpu and Friends“. Nach Einbruch der Dunkelheit konnte ein Feuerwerk bestaunt werden, dass so mancher Wipperfürthter in Wipperfürth noch nie gesehen hatte.

Die Begeisterung der Zuschauer nahm kein Ende und der Löschzug Wipperfürth war und ist seit diesem 1.Florianstag nicht nur in Wipperfürth in aller Munde.

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