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18.11.2017 - 13:05

Alarmübung Firma Radium

Werkfeuerwehr Radium und Löschzug Wipperfürth üben Gemeinsam

Auf dem Gelände der Firma Radium wurde in einer Remise ein Brand angenommen. Aufgrund dessen wurde von der Kreisleitstelle um 18:10 Uhr Alarm für die Werkfeuerwehr Radium ausgelöst.
Vor Ort stellt sich heraus, dass der Brand von einer Explosion eines chemischen Stoffes ausgelöst wurde. Daraufhin lies die Werkfeuerwehr den Löschzug Wipperfürth nachalamieren.

Um 18:27 Uhr schrillten die Alarmempfänger der Kameraden vom Löschzug Wipperfürth. Die Kräfte rückten daraufhin mit den entsprechenden Fahrzeugen ( ELW 1, LF 16/12, GWG 2, Dekon-P und LF 16-TS) aus und wurden vor Ort vom Einsatzleiter in die Lage eingewiesen. Es stellte sich heraus, dass eine Flüssigkeit austrat, die gelben Qualm erzeugt. Sofort wurde ein Trupp mit Chemieschutzanzügen ausgerüstet um die Lage zu erkunden. Nach kurzer Zeit konnte der Trupp herausfinden, um welchen Stoff es sich handelte. Mithilfe einer Datenbank konnte der Einsatzleiter die nötigen Informationen über den Stoff erhalten und den Trupp über die durchzuführenden Maßnahmen aufklären. Dieser hatte das Fass zwischenzeitlich abgedichtet und in ein Überfass gelegt, desweiteren wurde der Stoff nach der Rückmeldung des Einsatzleiters mit einem Säurebindemittel aufgenommen und entsorgt.

Währenddessen wurde ausserhalb des Gefahrenbereiches eine so genannte "Dekontaminationsstelle" aufgebaut, um den eingesetzten Trupp reinigen zu können.

Die Beobachter der Übung hatten im Anschluß nicht viel Kritik, es zeigte sich, wie wichtig regelmäßige, gemeinsame Übungen mit der Werkfeuerwehr sind. Nicht viele Städte können behaupten, zwei solch leistungsfähige Feuerwehren in der Innenstadt zu haben.

 

 



22.11.2011 18:10 Alter: 6 Jahre